Öffentliches WLAN Netzwerk birgt Gefahren

Wlan ist und bleibt gefährlich

Es ist zwar das Gesetz verabschiedet worden, das nicht mehr die Person haftbar ist, wo der Zugriff erfolgte, sondern der Provider. Dies ist nur die rechtliche Situation nicht die Gefahrenquelle. Die Gefahr geht von dem Hotspot aus der das Wlan kostenfrei anbietet und ohne Passwort anbietet. Android und IOS Nutzer via Handy sind sich der Gefahr nicht bewusst. Auch Notebooks und Tablets sind betroffen von der üblen Masche der Computerkriminalität. In einem solchen Hotspot ist es ein Leichtes ein eigenes Wlan zu erstellen und nichts ahnende User zu „connenten“. Einmal in so einem selbst erstellten Wlan drinnen und schnell, noch was bestellen bei Amazon zum Beispiel. Das „Fake“ WLAN Netz liest die Daten aus und schon ist es passiert, Anschrift, Name und Kreditkarte sind transparent. Anders gesagt, Sie sind in die Falle getreten.

WLANWer haftet für Schäden?

Nach dem neuen Beschluss eigentlich der Provider. In der Praxis wird genau dieser jegliche Schuld von sich weisen. Die Frage lautet „Wer haftet bei einem ungesicherten Wlan? Genau so einen Fall meine ich. Die Antwort lautet das die Abmahnung bezahlt wird aber kein Schadensersatz. Die Störerhaftung wird nicht den Kreditkartenmissbrauch bezahlen. Grund ist das Urteil vom BGH welches auch „Sommer unseres Lebens“ genannt wird. Hintergrund sind die urheberrechtlichen Dateien warm das Gesetz gekippt wurde. Wenn Passwörter versehen sind und zumutbare Maßnahmen durchgeführt sind kann das Gesetz den Provider nicht belasten. Zugegeben eine ewas verwirrender Papierkrieg hat stattgefunden. Für den Informatiker heißt das ein weiterer Schritt zum gläsernen User. Für Cyber Kriminelle ein gefundenes Fressen.

Die Probe war erschütternd

Ich bin zur Probe in ein Café gegangen die WIFI anbieten, sprich einen Hotspot. Als Erstes fand mein Notebook das Netz problemlos. Ich erstellte ein Fake Netz und gab mir alle Rechte. Es dauerte eine Tasse Café und der Erste ging ins Netz. Auf simulierter DOS-Ebene sah ich die Dateien und Links des Benutzers. Ich sprach ihn an und fragte ihn, ob er sich auf den Rasierapparat freuen würde. Er viel aus allen Wolken. Nachdem ich ihn aufklärte, beruhigte er sich wieder. Was lernen wir daraus, vertraue keinem Hotspot und gib niemals Daten von dir Preis. Übrigens kann ich über Umwege sogar eine MAC-Adresse sehen! Bei einem verlorenen Passwort ein neues anfordern. Die illegalen Programme sin voll mit Viren. Wozu? Um Spionage zu betreiben, Kreditkartenmissbrauch ist ein der häufigsten Delikte.
2017-08-10T16:13:50+00:00