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Entwicklung vom Proxyham Router gestoppt

Projekt zur Anonymisierung von Netzwerknutzern gestoppt

Der amerikanische Entwickler Benjamin Caudill hat bis vor kurzer Zeit an einem Projekt gearbeitet, welches eine wertvolle Computer Hilfe für private Netzwerknutzer als auch für Behörden hätte darstellen können. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Cyberattacken sollte der Proxyham Router als Ergänzung zum EDV Service so mancher IT Firma dazu beitragen, die Sicherheit der Netzwerknutzer durch Anonymisierung zu steigern. Völlig unvermittelt hat Caudill jedoch unter merkwürdigen Umständen die Arbeit an dem Projekt eingestellt.

Rätselhafte Gründe

Caudill selbst hat im Internet sehr merkwürdige Andeutungen über die plötzliche Beendigung der Arbeit an dem Proxyham geliefert. Das Projekt, welches aus einem Wlan-kompatiblen Mini-Pi-Raspberryrechner nebst zwei Antennen bestand, hätte es dem Nutzer ermöglicht, eine anonyme Verbindung zu einem freien Netzwerk aufzubauen und dieses völlig frei ohne Angst vor Datenspionage zu nutzen. Eine Antenne hätte einfach irgendwo im Gebäude versteckt platziert werden können während die zweite in die Buchse des Ethernet-Anschlusses gesteckt werden konnte. Mittels Funkverbindung im Wege des Frequenzbereichs von 900 MHz hätten die beiden Computer eine Verbindung aufgebaut, wobei der Internetrechner nur schwerlich hätte verfolgt werden können. Gedacht war der Proxyham als Unterstützung im IT Consulting Bereich, so dass auch eine IT Firma im Zuge der Computer Hilfe für private Anwender oder auch Behörden von dem Proxyham hätten profitieren können. Gerade im Bereich IT Consulting ist eine zielgerichtete IT Betreuung immens wichtig, da die Daten als überaus sensibel zu betrachten sind. Das Projekt sollte zum Selbstkostenpreis angeboten werden, doch Rhino Security Laboratories, Caudills Unternehmen, will nunmehr den Quellcode nicht veröffentlichen und hat auch die Vorstellung des Proxyhams abgesagt. Alle bislang fertiggestellten Gerätschaften zur IT Betreuung werden von dem Unternehmen zerstört. Im Internet äußerte sich Cauhill dahingehend, als dass er keine Details über den Grund der Beendigung nennen könne.

Stecken Geheimdienste wie NSA dahinter?

Diese Ankündigung ist überaus ungewöhnlich und es drängt sich der Verdacht auf, dass Caudill juristischen Ärger vermeiden wollte. Der EDV Service befindet sich derzeitig in einer Umbruchphase und in einer Zeit, in welcher die NSA sowie das amerikanische FBI massiv öffentlichu Hintertüren mit Bezug auf die Anonymisierungstechnik in den Netzwerken fordern, erscheint dieser Grund überaus plausibel. Angesichts der Tatsache, dass Anonymisierungstools im Zuge der Computer Hilfe in Amerika gesetzeskonform und sogar von der Regierung gefördert werden, erscheinen die amerikanischen Geheimdienste als Hintergrund des Projektstops von Proxyham äußerst unwahrscheinlich. Caudill selbst wies zwei weitere mögliche Gründe für den Rückzug des Projekts zurück. Proxyham verletzt keine Gesetze und Vorschriften der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC, da auf der 900 MHz Frequenz zahlreiche Anbieter funken. Auch der Verkauf der Vertriebsrechte sei, so der Entwickler via Twitter, kein Grund für den Projektstop.
Fakt ist jedoch, dass der Proxyham als Unterstützung für das IT Consulting in absehbarer Zeit nicht auf dem Markt erscheinen wird so dass sowohl private Anwender als auch Behörden weiterhin auf die IT Betreuung diverser freier Anbieter angewiesen sein werden. Dieser Umstand hätte sich laut dem amerikanischen Entwickler Caudill auch im Falle einer Veröffentlichung des Proxyham nicht geändert, da das Projekt von vornherein nur als Unterstützung für den EDV Service angesehen wurde und daher jeder IT Firma zur Verfügung gestanden hätte.

2017-08-10T16:13:57+00:00

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